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Zur Zeit des mittelalterlichen Frankfurts keimten in Schwanheim bereits die Stieleichen, die heute im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Die 400-500 Jahre alten Schwanheimer Eichen wurden bis weit ins 19. Jh. als »Hute-Eichen« zur Schweinemast genutzt. Ihr knorriger, malerischer Wuchs war aber auch ein beliebtes Motiv vieler Künstler, insbesondere der Kronberger Malerkolonie. Ihre Darstellungen vermitteln das Landschaftsbild, das noch vor ca. 150 Jahren in Deutschland vorherrschte.
Das Projekt »Neue Sicht auf alte Eichen« im GrünGürtel Frankfurt macht nun mit einem kleinen Rundweg das Wesentliche wieder sichtbar. Er öffnet Fenster in die Vergangenheit und lässt so ein Stück Frankfurter Naturgeschichte erleben. Es entstanden kleine Plätze, die den Blick schärfen, den Blick lenken, die ins Bild setzen, informieren und zum Verweilen einladen. Im Vordergrund steht das Wieder-erlebbar-Machen von Natur und Kultur. Hierfür wurde die gestalterische Grundform des Quadrates gewählt, die den Kontrast zwischen Bestehendem und Vergangenem sichtbar macht und sich deutlich von der natürlichen Umgebung absetzt.
Das Quadrat dokumentiert den künstlerischen Aspekt, den der Mensch in die Natur einfügt. Alles Hinzugefügte erscheint zwei- oder dreidimensional als Quadrat bzw. als Würfel. Die Sensibilität des Betrachters und seine Erlebnisfähigkeit werden durch den Kontrast verbessert. Die Verwendung von Eichenholz für alle Ausstattungselemente ermöglicht den Dialog zwischen diesen scheinbaren Gegensätzen

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Buchtipp für die Seite Schwanheimer Eichen
GrünGürtel Frankfurt
Herausgeber: Stadt Frankfurt am Main
Umweltamt ISBN: 3-7973-0831-0

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